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Laut Angaben der FAO (Food and Agriculture Organization of the United Nations) fallen jährlich mehr als sieben Millionen Hektar Wald den Motorsägen und Rodungsfeuern zum Opfer – was innerhalb von fünf Jahren der Fläche der Bundesrepublik Deutschland entspricht.

Diese massive Naturzerstörung wirkt sich auf das globale Klima aus und beschleunigt den Artenschwund. Stellvertretend dafür steht zum Beispiel der Orang-Utan, dessen Überleben in freier Natur durch Zerstörung und Verinselung seines Lebensraumes massiv gefährdet ist.

Die tropischen Regenwälder beherbergen die größte Vielfalt lebender Organismen auf unsere Erde. Diese Wälder machen zwar nur 5% der Erdoberfläche aus, sie werden jedoch von beinahe 50% aller Lebewesen bewohnt.

Laut dem “Millenium Ecosystem Assessment” beträgt die Gesamtzahl an Arten zwischen 5 und 30 Millionen; davon sind bisher nur 1,7-2 Millionen Arten von Menschen entdeckt worden. Von diesen Arten sind wiederum tausende vom Aussterben bedroht, weil ihr zu Hause – der Regenwald – vernichtet wird.

Die größten Bedrohungen für die Artenvielfalt im Regenwald sind:

  • Exzessive Abholzung für Monokulturen (beispielsweise Palmöl)
  • Wildtierhandel und Wilderei
  • Klimawandel und schnelle Veränderungen in den Lebensraumbedingungen

Der Schutz der Artenvielfalt ist von allerhöchster Wichtigkeit. Forschungsergebnisse zeigen, dass die Eigenschaften und Leistungen von Ökosystemen ganz entscheidend von deren Biodiversität abhängen. Mit jeder Art, die verlorengeht, spielen wir mit unseren eigenen Zukunft auf dieser Erde.

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