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Im Folgenden wollen wir Ihnen, den Verbrauchern, Wege aufzeigen, wie Sie weniger Palmöl nachfragen oder anderweitig aktiv etwas gegen die immense Produktion von Palmöl tun können.

 

Ernährung und Haushalt

Um auf die Hersteller Druck auszuüben, weniger Palmöl zu verwenden, sollten Sie Produkte, in denen Palmöl enthalten ist, wenn möglich meiden. Nicht jeder Hersteller kennzeichnet Palmöl- oder Palmölfett als dieses. Stattdessen werden Begriffe wie pflanzliches Fett/ Öl, Palmitinsäure, Palmkernöl, Sodium Palmat oder Stearinsäure verwendet. Hier finden Sie eine ausführliche Liste der Bezeichnungen, hinter denen sich Palmöl verbirgt bzw. verbergen kann. Für Lebensmittel besteht ab Dezember 2014 eine Kennzeichnungspflicht. Für andere Produktgruppen (z.B. Kosmetika, Waschmittel, Kerzen) ist das leider noch nicht der Fall.

Sie können uns dabei helfen, palmölhaltige Lebensmittel ausfindig zu machen und online zu listen. Hier geht es zu der entsprechenden Seite.

Wer sich näher informieren möchte, kann auf sogenannten „Weißen Listen“ Produkte finden, in denen kein Palmöl enthalten ist.
Auch in Bio-Läden sollte man darüber Auskunft erhalten, welche Produkte ohne Palmöl hergestellt wurden. Die wohl beste Variante ist es jedoch, selber zu kochen unter Verwendung frischer Zutaten aus der Region.

Wer einen Schritt weiter gehen möchte, kann auch die Hersteller anschreiben und zukünftig palmölfreie Produkte fordern. So kann die Industrie auf unser umweltfreundliches Konsumentenbewusstsein aufmerksam gemacht werden. Hier gibt es Briefe (an Hersteller und/oder Politiker) zum Ausdrucken und Verschicken.

 

Palmöl im Tank

Seit 2010 die gesetzliche Beimischungspflicht von Pflanzenöl für Biokraftstoffe durch die EU und Deutschland beschlossen wurde, finden wir Palmöl auch in unseren Autotanks (E10, Biodiesel).
Dabei haben Studien der EU-Kommission belegt, dass Biokraftstoff nicht immer besser für die Umwelt ist als fossiles Benzin. Grundsätzlich ist es umweltschonender, so oft es geht öffentliche Verkehrsmittel oder das Fahrrad zu nutzen.

 

Aufklärung durch Netzwerke

Wer weiß, was alles hinter dem Begriff Palmöl steht, kann auch seine Familie sowie Freunde, Kollegen und Bekannte über die negativen Folgen des Palmölanbaus aufklären. Weiterhin können soziale Netzwerke (Facebook, Twitter, etc.) genutzt werden. 
Durch das Teilen von Beiträgen, beispielsweise auf den Facebook-Seiten jener Vereine, die sich mit Palmöl aufgrund des Regenwald- und Artenschutzes beschäftigen, erreicht man so ganz einfach viele Menschen. Aufklärung trägt einen großen Teil zum Umweltschutz bei, der nicht unterschätzt werden darf.

 

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